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Ratgeber · Mahnung schreiben

Mahnung schreiben: Aufbau, Frist, Formulierung

Stand: Juni 2026

Eine wirksame Mahnung nennt die offene Rechnung (Nummer, Datum, Betrag), fordert klar zur Zahlung auf und setzt eine neue, angemessene Frist. Sie kann die Verzugszinsen und - bei Geschäftskunden - die 40-Euro-Pauschale ausweisen.

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Häufige Fragen

Wie schreibe ich eine Mahnung?

Eine Mahnung benennt die offene Rechnung mit Nummer, Datum und Betrag, fordert klar zur Zahlung auf und setzt eine neue, angemessene Frist. Hilfreich sind außerdem deine Bankverbindung, ein Hinweis auf die Verzugszinsen und - bei Geschäftskunden - die 40-Euro-Pauschale. Der Ton bleibt sachlich: eine Mahnung ist eine Zahlungsaufforderung, kein Streitbrief.

Ist eine Mahnung per E-Mail gültig?

Ja. Eine Mahnung ist an keine bestimmte Form gebunden und kann per E-Mail, Brief oder Einschreiben verschickt werden. Entscheidend ist, dass sie den Schuldner erreicht und du das im Zweifel belegen kannst. Bei größeren Beträgen wählen viele ein Einschreiben, weil der Zugang sich damit leichter nachweisen lässt.

Welche Frist setze ich?

Üblich ist eine kurze, angemessene Zahlungsfrist - oft eine bis zwei Wochen ab Zugang der Mahnung. Eine gesetzliche Mindestfrist gibt es nicht; die Frist soll dem Schuldner die Zahlung praktisch ermöglichen. Wichtig ist ein konkretes Datum statt einer vagen Formulierung wie "umgehend".

Was kostet eine Mahnung?

Das Schreiben selbst kostet dich nur deine Zeit. Bei Verzug kannst du zusätzlich Verzugszinsen nach §288 BGB verlangen und - bei Geschäften ohne Verbraucherbeteiligung - eine Pauschale von 40 Euro. Diese Beträge trägt der säumige Schuldner, nicht du.

Das ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Kwitto ist ein Software-Werkzeug, das vorbereitet und rechnet - es bewertet deinen Einzelfall nicht und tritt nicht für dich auf.