Ratgeber · Mahnung-Vorlage
Mahnung-Vorlage: was eine gute Mahnung enthält
Stand: Juni 2026
Die Bausteine einer Mahnung
Eine Mahnung muss nicht schön sein, aber vollständig. Diese Bausteine gehören hinein:
- Die Rechnung: Nummer, Datum und offener Betrag - damit klar ist, worum es geht und dass die Forderung fällig ist.
- Die Aufforderung: eine klare, bestimmte Bitte um Zahlung. Genau diese Bestimmtheit ist es, die den Verzug nach §286 BGB auslösen kann.
- Die Frist: ein konkretes Datum, bis zu dem du die Zahlung erwartest. Keine Pflichtfrist, aber sie sollte eindeutig sein.
- Die Verzugszinsen: bei Geschäftskunden Basiszins plus gesetzlicher Aufschlag, dazu die 40-Euro-Pauschale - mit Zeitraum, Satz und Betrag.
- Die Zahlungsdaten: Bankverbindung und Verwendungszweck, damit die Zahlung ohne Rückfrage zugeordnet werden kann.
Warum ein Generator besser ist als eine Word-Vorlage
Eine heruntergeladene Word-Vorlage hat zwei Schwächen: Sie veraltet, und sie verzeiht Lücken. Der Basiszinssatz ändert sich halbjährlich - eine statische Vorlage rechnet irgendwann mit falschen Werten weiter. Und ein leeres Feld fällt in Word niemandem auf, bis die Mahnung beim Kunden liegt. Ein Generator setzt den aktuellen Basiszins automatisch ein, berechnet die Verzugszinsen mit dem passenden Satz für Geschäfts- oder Verbraucherkunden und lässt kein Pflichtfeld leer. Am Ende steht ein fertiges Dokument statt einer halb gefüllten Vorlage.
Frist und Ton
Eine gesetzliche Pflichtform für die Mahnung gibt es nicht - du bist im Ton frei. Bewährt hat sich sachlich-bestimmt: höflich im Wort, eindeutig in der Sache. Setze eine kurze, klar benannte Frist mit konkretem Datum, statt vage "umgehend" zu schreiben. Bleibt die Zahlung danach aus, kennst du deinen nächsten Schritt - vom gerichtlichen Mahnbescheid bis, falls die Forderung bestritten wird, zum Hand-off an einen Anwalt.
Vorlage ausfüllen statt suchen
Kwitto begleitet dich durch jeden Schritt - RDG-konform. Der Mahnung-Generator füllt Rechnungsdaten, Frist und aktuelle Verzugszinsen aus - ohne vergessenes Feld.
Häufige Fragen
Was muss in einer Mahnung-Vorlage stehen?
Eine brauchbare Vorlage nennt die offene Rechnung (Nummer, Datum, Betrag), enthält eine klare Zahlungsaufforderung, setzt eine neue Frist mit konkretem Datum und gibt deine Bankverbindung an. Bei Geschäftskunden gehören außerdem die Verzugszinsen und die 40-Euro-Pauschale hinein. Eine gesetzliche Pflichtform für die Mahnung gibt es nicht.
Gibt es eine kostenlose Mahnung-Vorlage?
Ja - statt eine statische Word-Vorlage herunterzuladen, füllst du sie mit dem kostenlosen Mahnung-Generator direkt aus. Du trägst Rechnungsdaten und Frist ein, die Verzugszinsen werden mit dem passenden Satz berechnet, und am Ende hast du ein fertiges Dokument, ohne ein Feld zu vergessen.
Wie weise ich Verzugszinsen in der Vorlage aus?
Verzugszinsen rechnest du auf Basis des Basiszinssatzes plus dem gesetzlichen Aufschlag - bei reinen Geschäftskunden höher als gegenüber Verbrauchern (§288 BGB). In der Mahnung nennst du den Zeitraum, den zugrunde gelegten Satz und den Betrag. Der Generator setzt den aktuellen Basiszins automatisch ein, damit du nicht mit veralteten Werten rechnest.
Welche Frist setze ich?
Eine gesetzliche Pflichtfrist gibt es nicht. Üblich ist eine kurze, klar benannte neue Frist - oft etwa eine Woche bis zehn Tage mit konkretem Datum ("bitte bis zum ..."). Wichtig ist, dass die Frist eindeutig ist, damit klar wird, ab wann du weitere Schritte einleitest.
Das ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Kwitto ist ein Software-Werkzeug, das vorbereitet und rechnet - es bewertet deinen Einzelfall nicht und tritt nicht für dich auf.