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Ratgeber · Mahnbescheid

Gerichtlicher Mahnbescheid: Ablauf, Kosten, Widerspruch

Stand: Juni 2026

Der gerichtliche Mahnbescheid ist der erste Schritt im automatischen Mahnverfahren: Ein zentrales Mahngericht stellt dem Schuldner einen amtlichen Bescheid zu. Die Gerichtskosten beginnen bei 38 Euro und richten sich nach der Forderungshöhe. Widerspricht der Schuldner nicht innerhalb von zwei Wochen, kann daraus ein vollstreckbarer Titel werden.

Was kostet dein Mahnbescheid?

Kwitto begleitet dich durch jeden Schritt - RDG-konform. Der Rechner zeigt die Gerichtsgebühr für deinen Forderungsbetrag; den Antrag füllt Kwitto unterschriftsreif vor.

Mahnbescheid-Kosten berechnen

Häufige Fragen

Was kostet ein gerichtlicher Mahnbescheid?

Die Gerichtsgebühr richtet sich nach der Höhe der Forderung und beginnt bei einer Mindestgebühr von 38 Euro. Bei höheren Forderungen steigt sie nach der Tabelle des Gerichtskostengesetzes (GKG). Die Gebühr trägt zunächst der Antragsteller, kann aber dem Schuldner auferlegt werden.

Brauche ich für einen Mahnbescheid einen Anwalt?

Für den Antrag auf einen Mahnbescheid besteht kein Anwaltszwang. Das automatische Mahnverfahren ist bewusst so gestaltet, dass es ohne anwaltliche Vertretung durchlaufen werden kann. Erst wenn der Schuldner widerspricht und es zum streitigen Verfahren kommt, kann je nach Streitwert und Gericht eine Vertretung nötig werden.

Was passiert, wenn der Schuldner Widerspruch einlegt?

Legt der Schuldner innerhalb von zwei Wochen Widerspruch ein, endet das schnelle Mahnverfahren. Auf Antrag wird die Sache an das zuständige Streitgericht abgegeben und es beginnt ein normales gerichtliches Verfahren, in dem über die Forderung verhandelt wird.

Wie lange dauert ein Mahnbescheid?

Die zentralen Mahngerichte arbeiten weitgehend automatisiert. Elektronisch eingereichte Anträge werden oft innerhalb weniger Tage bearbeitet, per Papierantrag dauert es in der Regel ein bis zwei Wochen bis zur Zustellung.

Prüft das Gericht, ob meine Forderung berechtigt ist?

Nein. Das Mahngericht prüft den Antrag nur auf formale Vollständigkeit, nicht inhaltlich. Ob die Forderung tatsächlich besteht, wird erst relevant, wenn der Schuldner widerspricht und es zum streitigen Verfahren kommt.

Das ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Kwitto ist ein Software-Werkzeug, das vorbereitet und rechnet - es bewertet deinen Einzelfall nicht und tritt nicht für dich auf.