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Ratgeber · Mahngebühren berechnen

Mahngebühren: was du wirklich berechnen darfst

Stand: Juni 2026

Frei erfundene Mahnpauschalen sind meist nicht durchsetzbar. Was dir bei Verzug zusteht, sind vor allem die Verzugszinsen und - bei Geschäftskunden ohne Verbraucherbeteiligung - die 40-Euro-Pauschale (§288 BGB) sowie tatsächlich entstandene Beitreibungskosten.

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Kwitto begleitet dich durch jeden Schritt - RDG-konform. Der Verzugszinsrechner zeigt dir, welche Zinsen und - bei Geschäftskunden - welche Pauschale du dir mit einer eigenen Mahnung zurückholst.

Verzugszinsen berechnen

Häufige Fragen

Welche Mahngebühren darf ich verlangen?

Erstattungsfähig sind vor allem die Verzugszinsen nach §288 BGB und - bei Geschäftskunden ohne Verbraucherbeteiligung - die 40-Euro-Pauschale. Dazu kommen tatsächlich entstandene Beitreibungskosten, also konkret nachweisbarer Verzugsschaden. Frei erfundene Mahnpauschalen, die du selbst festsetzt, sind dagegen meist nicht durchsetzbar.

Sind pauschale Mahnkosten erstattungsfähig?

Selbst ausgedachte Pauschalen pro Mahnung - etwa fünf oder zehn Euro - lassen sich gegenüber dem Schuldner in der Regel nicht durchsetzen. Der gesetzliche Rahmen knüpft an den tatsächlichen Verzugsschaden an, nicht an eine frei gewählte Gebühr. Was du verlangen kannst, sind die Verzugszinsen und konkret entstandene Kosten der Rechtsverfolgung, die du belegen kannst.

Was ist mit der 40-Euro-Pauschale?

Die 40-Euro-Pauschale nach §288 Abs. 5 BGB gilt nur bei Forderungen ohne Verbraucherbeteiligung - also im Geschäft zwischen Unternehmern. Gegenüber einem Verbraucher kannst du sie nicht ansetzen. Wo sie greift, ist sie ein pauschaler Ersatz für Beitreibungskosten und muss nicht im Einzelnen nachgewiesen werden.

Kann ich meinen Zeitaufwand berechnen?

Den eigenen Zeitaufwand für das Schreiben von Mahnungen kannst du dem Schuldner in der Regel nicht in Rechnung stellen - er gilt nicht als erstattungsfähiger Verzugsschaden. Erstattungsfähig sind die Verzugszinsen, bei Geschäftskunden die 40-Euro-Pauschale und tatsächlich entstandene externe Kosten der Rechtsverfolgung, die du belegen kannst.

Das ist allgemeine Information, keine Rechtsberatung. Kwitto ist ein Software-Werkzeug, das vorbereitet und rechnet - es bewertet deinen Einzelfall nicht und tritt nicht für dich auf.