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Was kostet Belegchaos wirklich? Zeitgebühren der Kanzlei verstehen

Die kurze Antwort: Steuerberater dürfen Arbeiten wie das Sortieren und Nacherfassen von Belegen nach Zeitgebühr abrechnen (Steuerberater- vergütungsverordnung, StBVV - aktuell typischerweise 30 bis 75 € je angefangene halbe Stunde). Chaos kostet also nicht abstrakt „Nerven”, sondern konkret Geld auf der Honorarrechnung.

Wie Kanzleien abrechnen - in 60 Sekunden

Für die laufende Buchführung rechnen Kanzleien meist nach Gegenstandswert ab (ein Rahmensatz abhängig vom Umsatz) - dieser Teil ändert sich durch ordentliche Belege wenig. Aber: Arbeiten, die über das normale Buchen hinausgehen, können als Zeitgebühr dazukommen. Und genau dort landet das Belegchaos: Zettel entknittern und sortieren, fehlende Belege nachfordern, unleserliche Bons klären, Papier abtippen.

Ein ehrliches Rechenbeispiel

Angenommen, deine Kanzlei braucht durch unsortierte Belege jeden Monat eine Stunde zusätzlich, und rechnet davon nur die Hälfte als Zeitgebühr ab: Bei 60 € je Stunde sind das 360 € im Jahr - für Arbeit, die kein Steuerwissen braucht. Ob und wie deine Kanzlei das berechnet, entscheidet sie; sicher ist nur: Die Arbeit entsteht, und irgendwo taucht sie auf.

Was vorbereitete Belege ändern

Bekommt die Kanzlei vollständige, lesbare, digitale Belege mit importierbaren Buchungsdaten, entfällt genau dieser Block. Dazu kommt der größere Hebel: Kein verlorener Beleg mehr - jeder fehlende Beleg kostet in aller Regel Vorsteuer und Betriebsausgabenabzug, das übersteigt die Zeitgebühren oft deutlich.

Und nicht zuletzt: Eine Kanzlei, die importieren statt abtippen kann, hat Zeit für das, wofür du sie wirklich bezahlst - Gestaltung und Beratung statt Zettelwirtschaft.

Kwitto liefert deiner Kanzlei genau das: ein importfertiges Paket im DATEV-Format samt verknüpfter Belegbilder. Was der Schuhkarton wirklich kostet - der Rechner.