Kwitto·Eskalationskosten-Rechner

Mahnbescheid - und was, wenn widersprochen wird?

Der gerichtliche Mahnbescheid ist günstig, solange niemand widerspricht. Widerspricht der Schuldner, wird daraus ein streitiges Verfahren - und die Gerichtskosten springen. Der Rechner zeigt dir beide Wege.

Maßgeblich ist die Hauptforderung (Streitwert). Die Gerichtskosten trägt im Verzugsfall grundsätzlich der Schuldner - vorstrecken musst du sie zunächst selbst.

Forderungshöhe eingeben.

Gerichtsgebühren nach GKG: Mahnverfahren 0,5-Gebühr (KV Nr. 1100, mindestens 38 €), streitiges Verfahren 3,0-Gebühr (KV Nr. 1210, die 0,5 wird angerechnet). Anwalts- und Vollstreckungskosten sind nicht enthalten. Ergebnis ohne Gewähr, keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Was kostet ein gerichtlicher Mahnbescheid?
Die Gerichtskosten richten sich nach der Höhe deiner Forderung (eine 0,5-Gebühr, mindestens 38 EUR). Den Antrag stellst du selbst - dafür brauchst du keinen Anwalt.
Was passiert, wenn der Schuldner widerspricht?
Dann wird aus dem Mahnverfahren ein streitiges Verfahren. Die Gerichtsgebühr steigt von einer 0,5- auf eine 3,0-Gebühr (die im Mahnverfahren gezahlte 0,5 wird angerechnet), und in der Regel kommen Anwaltskosten dazu.
Wer trägt die Kosten am Ende?
Befindet sich der Schuldner in Verzug und ist deine Forderung berechtigt, trägt er grundsätzlich auch die Kosten der Rechtsverfolgung. Die Gerichtskosten musst du zunächst aber selbst vorstrecken.
Wie oft wird widersprochen?
Gegen klare, unbestrittene Forderungen laufen viele Mahnbescheide ohne Widerspruch durch - dann bleibt es bei der günstigen 0,5-Gebühr. Garantieren lässt sich das natürlich nicht.